Symptome des Morbus Parkinson
Der Morbus Parkinson beeinflusst in erster Linie die Bewegungen; die drei Hauptsymptome sind Tremor, Steifigkeit und Verlangsamung.Tremor (Zittern)
Ruhetremor ist das bekannteste Symptom des Morbus Parkinson und betrifft fast 70 % der Patienten. Er beginnt üblicherweise in einer Hand oder einem Arm. Typischerweise tritt der Tremor auf, wenn der jeweilige Körperteil ruht, und nimmt ab oder verschwindet sogar bei Einsatz dieses Körperteils.
Muskelsteifigkeit
Steifigkeit kann viele alltägliche Aktivitäten beeinträchtigen, die wir normalerweise als selbstverständlich voraussetzen. Beispielsweise kann es Parkinson-Patienten schwer fallen, sich zu drehen, aus einem Stuhl aufzustehen oder sich im Bett umzudrehen. Es kann auch problematisch sein, Aufgaben zu erfüllen, bei denen feine Fingerbewegungen erforderlich sind, z. B. Schreiben, Aufschließen einer Tür mit dem Schlüssel oder Sortieren von Kleingeld beim Einkaufen. Steifigkeit der Gesichtsmuskulatur kann die Fähigkeit zu lächeln beeinträchtigen.
Verlangsamte Bewegungen
Häufig werden Probleme bei der Bewegung als das am meisten beeinträchtigende Symptom des Morbus Parkinson beschrieben. Dies umfasst sowohl eine Verlangsamung des Starts einer gewollten Bewegung als auch eine Reduktion der Geschwindigkeit und des Umfangs der eigentlichen Bewegung. „Freezing“ bedeutet die kurzzeitige Unfähigkeit, die Füße zu bewegen; die Parkinson-Patienten haben das Gefühl, als ob ihre Füße am Boden festkleben. In solchen Situationen können Techniken, wie z. B. über etwas hinüberzusteigen und eher zu marschieren als zu gehen, hilfreich sein. „Freezing“ kann auch mit Hilfe eines visuellen Signals oder eines rhythmischen Geräuschs gebessert werden.
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