Ursachen des Morbus Parkinson
Die normale Bewegung hängt von der ausreichenden Produktion eines chemischen Botenstoffes bzw. „Neurotransmitters“ namens Dopamin ab, der durch Zellen in einem Gehirnbereich mit der Bezeichnung Substantia nigra gebildet wird (Abbildung 1). Bei Personen mit Morbus Parkinson verlieren die Zellen in diesem Gehirnbereich allmählich ihre Fähigkeit, diesen chemischen Botenstoff zu produzieren. Wenn ein großer Anteil der Dopamin produzierenden Zellen die Arbeit eingestellt hat, treten allmählich die Symptome des Morbus Parkinson auf.Der Grund dafür, dass diese Dopamin produzierenden Hirnzellen nicht mehr arbeiten, ist bislang unbekannt. Wissenschaftler glauben, dass bestimmte Menschen eventuell eine vererbte Empfänglichkeit für die Entwicklung des Morbus Parkinson aufweisen. Andere Ursachen wie Umweltfaktoren wurden ebenfalls als Auslöser der Erkrankung diskutiert; für keine davon wurde dies bisher eindeutig bestätigt4.

Abbildung 1. Bei Morbus Parkinson gehen die Dopamin
produzierenden Zellen im Gehirn vorzeitig zugrunde.

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