Wearing-off - Nachlassen der Wirkung
„Wearing-off“, „Nachlassen der Wirkung“ und „End-of-dose-Phänomen“ beschreiben allesamt die gleiche unangenehme Situation, in der Levodopa nicht mehr so wirksam ist wie zuvor.
Zu Beginn der Behandlung mit Levodopa erleben Parkinson-Patienten eine Periode, in der die Symptome über den gesamten Tag gut kontrolliert sind5. In dieser Zeit sind die Patienten meist mit ihrer Behandlung zufrieden, und sie wird üblicherweise als „Honeymoon-Periode“ bezeichnet. Mit den Jahren scheint die Levodopa-Wirkung jedoch abzunehmen, und die Symptomkontrolle kann unregelmäßiger werden (Abbildung 3). Während dieser Periode, Wearing-off genannt, scheint das Medikament nach einer bestimmten Zeit nicht mehr zu wirken, weshalb die Symptome des Morbus Parkinson wieder auftreten und/oder sich verschlimmern, bevor die nächste Dosis Levodopa eingenommen werden soll (Abbildung 3). Weil dieses Nachlassen der Wirkung normalerweise gegen Ende des Dosisintervalls auftritt, wird das Wearing-off auch als „End-of-dose-Phänomen“ bezeichnet.
Die Symptome, die im Rahmen des Wearing-off auftreten können, also gegen Ende des Dosisintervalls, umfassen Tremor, Steifigkeit, Verlangsamung, Muskelkrämpfe, verminderte Geschicklichkeit und Beweglichkeit, Stimmungsschwankungen, verlangsamtes Denken, Angst oder sogar Schmerzen.

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